Kindernachmittage mit Hund

Spielerische Erfolge
Ganz nach dem Motto „Kinder als Hundetrainer“ lernen interessierte Kinder unter Anleitung einen Hund in verschiedenen Situationen zu führen. Mit dem Hund geht es durch einen aufgebauten Parcours mit Hindernissen, sie spielen und toben mit ihm und werfen Bälle. Natürlich dürfen Streicheleinheiten und Leckerlis nicht fehlen. Nebenbei erfahren die Kinder einiges über das Verhalten und die Körpersprache der Hunde. Um mit Tieren in Kontakt zu kommen, brauchen wir uns nicht der verbalen Sprache zu bedienen, da die Kommunikation mit Tieren vordergründig auf der nonverbalen Ebene stattfindet. Damit haben Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen nicht der verbalen Sprache bedienen können, trotzdem die Möglichkeit zur Kommunikation mit Tieren.

In dieser Begegnung spiegeln Tiere wider, ob unsere Signale eindeutig sind. Tiere sind in der Lage zu erkennen, ob die verbale Sprache zu den Signalen, die wir nonverbal aussenden, passt. Drückt ein Mensch durch seine Körperhaltung beispielsweise aus „Bleib da, wo Du bist!“, wird ein Tier ihn ignorieren, auch wenn der Mensch ihn verbal zu sich ruft. Die positiven Auswirkungen einer Behandlung mit Tieren sind enorm hoch und bringen deutliche Fortschritte bei der weiteren Therapie.

Auf psychischer Ebene konnten u.a. wiederholt folgende Veränderungen beobachtet werden:
  • Reduzierung von Einsamkeit, Angst, Feindseligkeit,
  • Reduzierung von gesellschafftlicher Zurückhaltung,
  • Ablenkung von Krankheit/Sprachproblem durch die Präsenz des Tieres,
  • Erleben von emotionaler Zuwendung,
  • Förderung emotionaler Ausgeglichenheit, Freude und Humor,
  • Verbesserung der Fähigkeiten im Bereich des Selbstwertgefühls, der Kommunikationsfähigkeit und der Motivation.

 

In speziellen Wahrnehmungsbereichen sind wiederholt u.a. folgende Veränderungen festzustellen:
  • Förderung der taktilen, olfaktorischen, auditiven und visuellen Wahrnehmung durch Körperkontakt, Wärme, Herzschlag, Atmung, Geruch, Laute und Aussehen eines Tieres,
  • Förderung der Körperwahrnehmung und des Körperbildes
  • Der betreuenden Logopädin ermöglicht das Tier, den Fokus zunächst auf das Tier und weniger auf die evtl. Beeinträchtigung des Patienten zu richten. Das Tier bietet die Möglichkeit zu einem unbefangenen Kontakt.

 
Die Kurse finden nach Vereinbarung statt, Termine können nach Absprache festgelegt werden. Bitte sprechen Sie uns an.

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